Park des Monats September – Barmer Anlagen

Toelleturm: Sonnenuntergang und Wuppertal bei Nacht

Der Toelleturm auf den Barmer Südhöhen wurde vor 130 Jahren, 1887, erbaut, doch erst im folgenden Frühjahr eröffnet. In diesem Jahr kann der Aussichtsturm sonntags bei trockenem Wetter von 11 bis 17 Uhr bestiegen werden. Dafür sorgt ein Arbeitskreis ehrenamtlich tätiger Mitglieder des Barmer Verschönerungsvereins, die Spenden zur Erhaltung des Turms (333 Meter über dem Meeresspiegel, Turmhöhe 27,25 Meter) erbitten.

Tag und Nacht Barmens Wahrzeichen: der Toelleturm. (Foto: BLM)

Zauberhafte Barmer Anlagen

Vor 150 Jahren hat der 1864 gegründete Barmer Verschönerungsverein mit der Gestaltung der Barmer Anlagen begonnen, nachdem in Etappen Grundstücke erworben wurden. Es ist kaum bekannt, dass namhafte Gartenarchitekten bestimmte Parkbereiche gestaltet haben. Peter Schölgen hat 50 Jahre die Entwürfe der Düsseldorfer Hofgartendirektoren Joseph Clemens Weyhe (untere und obere Anlagen) und Oskar Hering (Ringeltal), außerdem das Fischertal von Artur Stüting umgesetzt.

Die Gartenarchitektin Antonia Dinnebier trifft am Sonntag, 24. September, um 14 Uhr, an der Bushaltestelle Barmer Anlagen, Untere Lichtenplatzer Straße (Linie 640) zu einer zweistündigen Themenexkursion durch den Park des Monats September und informiert über die Parkgestaltung. Unterwegs werden Spenden für den Förderverein Historische Parkanlagen Wuppertal erbeten.

Weitere Informationen online: www.barmer-anlagen.de; www.wuppertals-gruene-anlagen.de.

Die unteren Anlagen sind eine Schöpfung von Joseph Clemens Weyhe. (Foto: BLM)

Märchen im Vorwerk-Park

Bei der letzten Führung durch den Vorwerk-Park hatten viele Familien mit ihren Kindern große Freude. An lauschigen Plätzen, ob auf einer Wiese oder unter einem stattlichen Baum, erzählte Ingrid Reinhardt ganz unterschiedliche Märchen und zog die kleinen Zuhörer in ihren Bann. Wenn sie am Samstag, 30. September, um 15 Uhr erneut vom Pavillon am Toelleturm, Adolf-Vorwerk-Straße, startet, hat sie andere Märchen im Gepäck. Der Adolf-Vorwerk-Park hat auch jenseits der Rhododendronblüte seinen eigenen Reiz.

Unterwegs bittet Ingrid Reinhardt um Spenden für die Arbeit der Adolf-Vorwerk-Park-Stiftung, die vor einer großen Herausforderung (Sanierung des Laubengangs und einer langen Stützmauer) steht, wenn das 110 Jahre alte grüne Kleinod auf Dauer für die Bevölkerung geöffnet bleiben soll. Festes Schuhwerk und Stehvermögen wird benötigt. Keine Führung bei dauerhaftem Regen.

Online-Informationen: www.maerchenglueck.de; www.vorwerk-park.de.

Vorbildlich: Mit den Spenden aus sechs Märchenwanderungen unterstützt Ingrid Reinhardt die Adolf-Vorwerk-Park-Stiftung. (Foto: BLM)

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