Park des Monats Mai: Der Vorwerkpark

„In der Geschichte der deutschen Gartenkunst nimmt der Vorwerk-Park eine Sonderstellung ein. Kommerzienrat Adolf Vorwerk (1853–1925) schuf um 1900 eine weitläuige Parkanlage an einem ungewöhnlichen Ort – in einem Steinbruch, aus dem zuvor Baumaterial für das Villenviertel „Am Toelleturm“ gewonnen worden war. Nach den Vorstellungen des Industriellen wurden dieser ehemalige Steinbruch und das angrenzende Gebiet in einen Landschatspark verwandelt. Die in diesem Gelände vorhandenen großen Höhenunterschiede, die Felsen, der Bachlauf und die Kulturlandschaft – Wald, Wiesen, Auen – bezog Adolf Vorwerk in seine Gestaltung ein.“

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„Seit der Jahrtausendwende (inoffiziell 2001, offiziell 31. Mai 2003) ist der Vorwerk-Park für die Öfentlichkeit zugänglich. Für seine Erhaltung und Plege sorgt die Adolf-Vorwerk-Stitung (…) Im Zuge der Öfnung mussten Maßnahmen zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit durchgeführt werden. Die Veränderungen entsprachen jedoch nicht immer gartendenkmalplegerischen Zielsetzungen, denn es wurden beispielsweise historische Wege im Felsengarten gesperrt, die seither zunehmend von Wildwuchs bedeckt werden.“

Infos zur Führung am 15. Mai mit Annette Berendes (Stadt Wuppertal)

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Das Schild muss dringend gereinigt werden!

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