Park des Monats Mai: Der Adolf-Vorwerk-Park

Blühendes, Historisches und Märchenhaftes am Himmelfahrts-Wochenende

Der „Wonne-Monat“ Mai gilt als ein Höhepunkt des blühenden Gartenjahres. Dies ist auch die Hoch-Zeit der Rhododendrenblüte und damit Grund genug, den Adolf-Vorwerk-Park am langen Himmelfahrts-Wochenende in den Mittelpunkt zu stellen: Am Sonntag, den 28. Mai, um 15 Uhr lädt die Adolf-Vorwerk-Park-Stiftung  mit Annette Berendes, Nicolin Wagner und Martin Röder zu einer Wanderung durch den Park ein, Treffpunkt ist der Toelleturm. Die Führung ist kostenlos, die Adolf-Vorwerk-Park-Stiftung freut sich jedoch über eine Spende für die Instandsetzung und Pflege des Parks. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Im Rahmen der Reihe „Park des Monats 2017“ werden neben der historischen Entwicklung und der Besonderheiten des Parks vor allem die Rhododendren im Mittelpunkt stehen, ihre Einzigartigkeit und Entwicklung und die Maßnahmen, die für ihre Pflege erforderlich sind. Die Besucherinnen und Besucher können sich ein Bild über die beachtlichen Entwicklungen des Parks seit dem vergangenen Jahr machen und werden über die anstehenden notwendigen Sanierungsmaßnahmen informiert.

Mit seiner einzigartigen Parklandschaft bietet der märchenhafte Adolf-Vorwerk-Park genug verwunschene Orte, um Geschichten aus Tausendundeiner Nacht zu erzählen.

Die Märchenerzählerin Ingrid Reinhardt wird am Samstag, den 27. Mai, um 15.00 Uhr Kinder und Erwachsene an den lauschigen Plätzen des Parks in das Reich der Märchen entführen, Treffpunkt ist der Brunnen am Toelleturm. Es wird festes Schuhwerk und Stehvermögen benötigt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen: www.maerchenglueck.de

Den Park auf den Südhöhen Wuppertals, in der Nähe des Toelleturms, ließ der einflussreiche Industrielle, Adolf Vorwerk, um 1900 als Landschaftspark mit Steinbruch, Laubengang, Rhododendrenschlucht und Goldfischteichen anlegen. Der Park war damit Ausdruck großbürgerlichen Lebens des ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Nach dem Tod von Adolf Vorwerk führte sein Sohn Wilhelm dieses Werk fort. Der Park wurde weiter entwickelt, blieb aber für die Öffentlichkeit geschlossen. Der im Februar 2015 verstorbene Max Jörg Vorwerk übergab den Park 2003 offiziell der Öffentlichkeit und gründete eine Stiftung, die sich seit seinem Tod um diese gartenhistorisch bedeutsame Anlage kümmert. Der Park soll als Denkmal ausgewiesen und in das Europäische Gartennetzwerk aufgenommen werden.

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