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Lasst uns an den Fluss gehen! – Citywalk 3. Etappe: Raus mit Klaus

29. Juli 2016 || 14:00 - 16:00

Mit der Wuppertaler Rundschau an der Wupper unterwegs
Die Wuppertaler Rundschau lädt in diesem Sommer ihre Leser, Bekannte, Freunde und Akteure von Partnerorganisationen zu einer Mehr-Etappen-Wanderung entlang der Wupper ein. Vom 15. Juli bis 23. August sind wir freitags wupperaufwärts unterwegs und starten an wechselnden Orten jeweils um 14 Uhr. Unterwegs informieren Fachleute über realisierte und geplante Projekte, die unser Wuppertal attraktiver machen.

Projektpartner der Wuppertaler Rundschau sind der Verein Neue Ufer Wuppertal, Stadt Wuppertal, Wupperverband und der Deutsche Alpenverein.

3. Etappe: 29. Juli, 14 Uhr, Brausenwerther Brücke – Loh,
Strecke 3,6 Kilometer,
ÖPNV: Schwebebahnstation Döppersberg/Hauptbahnhof,
Stationen: Flutufer, Flutgraben, Hünefeldstraße, Matagalpaufer.

Wirklichkeit und Traum
Nach einer Neugestaltung des Flutufers zur Zeit der Disco „Wiener Steffi“ fristete das Flutufer zwischen Brausenwerther Brücke und Wesendonkstraße ein abstoßendes Dasein. Die Aufenthaltsqualität war gleich Null. Vor einem Jahr nahm sich der Verein Neue Ufer Wuppertal des Wupperufers an und Elmar Weber wurde zum ersten Wupperpaten. Pflanzkästen wurden gefüllt, so dass sich jüngst sogar eine Entenfamilie ansiedelte. Dieser Stadtraum wurde mit Liebe neu gestaltet und der Betreiber des neuen Parkhauses stiftete nicht nur eine attraktive Fassade sondern auch Licht gegen den Angstraum.

Der unterhalb der Schwebebahnstation Kluse abzweigende Flutgraben schützte früher die Elberfelder Innenstadt vor Hochwasser und deckte den Wasserbedarf der Textilindustrie, ist aber schon lange funktionslos. Ein Steinwall soll den Zufluss von der Wupper versperren, nur Wasser eingeschränkt einlassen. Heute ist er auf dem Schulhof des Berufskollegs Elberfeld voller Äste und Treibgut, zwängt sich letztlich in ein Rohr mit nur einem Meter Durchmesser. Das Gewässer verlandet. Aus dieser Situation entwickelte Dajana Meier, Gründerin und Vorsitzende des Vereine Neue Ufer Wuppertal, eine Idee: „Man sollte dem Graben den Gewässerstatus entziehen und städtebaulich in eine Art Gracht verwandeln.“ Bleibt der Flutgraben Gewässer, muss er nach einer EU-Richtlinie in einen Zustand versetzt werden, der Fischen Lebensraum bietet. Die Behörden sind am Zug. Dajana Meier träumt von einem Biotop mit Schwimminsel und Seerosenteich und möchte die Schüler des Berufskollegs für die Umgestaltung gewinnen.

WR03_20160623_P1330968Der Flutgraben fristet nahe der Schwebebahnstation Kluse ein buchstäbliches Schattendasein. Der Verein Neue Ufer Wuppertal ist mit guten Ideen an die Öffentlichkeit getreten. (Foto: Conrads)

Unterhalb der Hardt wartet das Wupperufer der Hünefeldstraße auf eine gegenwärtig unbezahlbare Grundsanierung. Nahe der Arbeitsagentur und für deren Mitarbeiter wurde eine grüne Erholungsidylle mit Zugang zum Fluss geschaffen. Dort mussten sich Wupperpaten von Randalierern wüst beschimpfen lassen. Der große Spielplatz am Matagalpaufer vor der Loher Brücke ist das schönste Spielareal für Kinder.

Details

Datum:
29. Juli 2016
Zeit:
14:00 - 16:00
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