Park des Monats: Klophauspark

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Der Pavillon ist saniert und die Wolkenburgtreppe wiedereröffnet. Ein Grund die neue alte Parkanlage mit ihren Aussichten wieder zu entdecken.

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Fast 25 Jahre lang war die Wolkenburgtreppe mit ihren 147 Stufen nicht begehbar!
Die Sanierung wurde im Zeitraum 2011 bis 2016 als Gemeinschaftsprojekt des Fördervereins Historische Parkanlagen, des Jobcenters Wuppertal und der GBA (Gesellschaft für berufliche Aus- und Weiterbildung mbH) mit finanzieller Unterstützung der Bezirksvertretung Elberfeld durchgeführt.
Die Wuppertal Bewegung spendete die zur Sanierung der
Treppenstufen verwendeten Schienenstücke.

„Park“ des Monats November: Friedhöfe

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Im November wird hierzulande der Toten gedacht. Friedhöfe sind aber auch darüber hinaus Orte der Stille und Ruhe, Orte der Geschichte. Fast alle der über 50 Friedhöfe Wuppertals werden konfessionell verwaltet, während die in anderen deutschen Großstädten üblichen kommunalen Friedhöfe in Wuppertal die Ausnahme darstellen. Dies hat seine Ursprünge in der Stadtgeschichte Wuppertals: Bereits seit Jahrhunderten zeichneten sich Elberfeld und Barmen, die sich 1929 zu Wuppertal zusammengeschlossen haben, durch eine Vielzahl von verschiedensten Religionsgemeinschaften aus.

Im November stellen wir als Park des Monats zwei sehr unterschiedliche Friedhöfe vor:

Weitere sehenswerte Friedhöfe finden Sie auf unserer Website

Park des Monats Oktober: Kiesberg mit Königshöhe

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Wo Kiesberg und Nützenberg das Flusstal zur „Porta­ Wupperana“ verengen, wartet im dichten Wald man­che Überraschung. Die malerische Königshöhe errichtete der Baron von der Heydt, einst Besitzer­ des Kiesbergs, als Sommersitz. Der Von-der-Heydt-Turm, den die Familie stiftete, krönt den Berg. Am östlichen Abhang liegt der Ehrenfriedhof.

Sonntag, den 09.10.16
Königshöhe, Ehrenfriedhof, Kiesberg

mit Dirk Fischer
Treff: 14.00 Uhr, Dürrweg, Haltestelle Schwarzwaldhaus, Buslinie 613 (Richtung Schulzentrum Süd)

Sonntag, den 30.10.16
„Königshöhe – Wie kommt die Kunst in den Wald?“

mit Antonia Dinnebier (ohne Ehrenfriedhof und Kiesberg)
Treff: 14.00 Uhr, Parkplatz am Ende des Königshöher Wegs

Park des Monats September – Arboretum Burgholz

Wuppertal gehört mit 4.850 Hektar Wald (29 Prozent des Stadtgebietes) zu den waldreichen Großstädten Deutschlands. 1700 davon gehören der Stadt, 2200 verteilen sich auf zahlreiche Privat-Besitzer. Die übrigen 950 Hektar gehören dem Land Nordrhein-Westfalen – darunter der Staatsforst Burgholz und der Marscheider Wald.

Wie kaum eine andere Landnutzungsform sind unsere Wälder vom Klimawandel betroffen: Wärme und Wasser sind einerseits wichtig für das Wachstum von Bäumen. Verändern sich diese Wachstumsgrundlagen jedoch zu stark, entstehen erhebliche Risiken für die bestehenden Wälder. Wie stark und wie schnell müssen sich unsere Wälder heute und zukünftig an den Klimawandel anpassen und inwieweit können wir das unterstützen – etwa durch Vorsorgemaßnahmen eines Waldbaus auf ökologischer Grundlage? Das Arboretum Burgholz ist eines der Experimentierfelder für ausländische Arten in NRW.

Führung Arboretum Burgholz
11. September || 15:00 – 17:00

Wuppertals grüne Anlagen: Waldreiches Wuppertal

Lasst uns an den Fluss gehen! – Sommertour 2016

Citywalk in sechs Etappen: Raus mit Klaus
Mit der Wuppertaler Rundschau an der Wupper unterwegs
Die Wuppertaler Rundschau lädt in diesem Sommer ihre Leser, Bekannte, Freunde und Akteure von Partnerorganisationen zu einer Mehr-Etappen-Wanderung entlang der Wupper ein. Vom 15. Juli bis 23. August sind wir freitags wupperaufwärts unterwegs und starten an wechselnden Orten jeweils um 14 Uhr. Unterwegs informieren Fachleute über realisierte und geplante Projekte, die unser Wuppertal attraktiver machen.

Und für alle die Freitags noch arbeiten müssen: 
23. Juli 2016 von 14:00 bis 16:00 ein Spaziergang mit Dajana Meier vom Verein Neue Ufer Wuppertal e.V.

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Wir holen die Wupper zurück in die Stadt!
Von Klaus-Günther Conrads

Viele Städte wurden an Flüssen gegründet, wie einst Barmen und Elberfeld. Am Rhein beispielsweise Köln und Düsseldorf. Während sich die rheinischen Metropolen mit ihrem Strom schmücken, hat Wuppertal mit der Wupper eher ein Imageproblem, das mit der Vergangenheit begründet wird, als sich unzählige Textilbetriebe, unter ihnen viele Färbereien, mit ihrer Rückfront an der Wupper ansiedelten und der „fleißige, dunkle, rote Fluss“ Abwässer abtransportieren musste. Noch heute erleben Touristen aus der Schwebebahn die Kehrseite der Stadt. Dagegen setzt die Stadt mit ihrem Strategiepapier „Wuppertal 2025“ den „Perspektivwechsel Wupper“.

Die „Lebensader Wupper“ wurde erstmals 1987 propagiert und das Jahrhundertprojekt aufs Handlungsgleis gesetzt. Damals war den Initiatoren klar, dass Verbesserungen nur etappenweise gelingen können, denn vielfach gehört das Wupperufer privaten Eigentümern. Es hat sich gezeigt, dass sich immer wieder Umgestaltungsmöglichkeiten ergeben, die genutzt wurden. Gegenwärtig wird die Wupper renaturiert, um vielfältige Fließgeschwindigkeiten zu erhalten und unterschiedliche Lebensbedingungen für Fische zu schaffen. Der Wupperverband arbeitet im Auftrag der Stadt Wuppertal und verbaut Fördermittel des Landes (80 Prozent).

Zur Projektgruppe gehören Stadt Wuppertal durch die Ressorts Umwelt und Grünflächen und Forsten, Fischerei-Genossenschaft, Wasser-/Landschaftsbehörde, Land, Eigentümer, Planungsbüro. Zuletzt wurde der Abschnitt Laaken-Heckinghausen renaturiert, in Kürze ist der Bereich Wupperfeld/Pfälzer Steg an der Reihe. Rund 8,5 Kilometer – also die Hälfte der „städtischen Wupper“ – sind bereits naturnah gestaltet

In den vergangenen zehn Jahren wurden neue Zugänge und Erlebnisorte geschaffen. Ein neuer, ursprünglicher Betriebszugang im Rauental soll zu einem kleinen „Rauentaler Mühlenpark“ entwickelt werden. An der Rosenau in Oberbarmen wurde der beliebte „Wupperstrand“ ausgebaut. Der Spielplatz am Matagalpa-Ufer erlaubt einen schönen Blick. An der Junior-Uni ist ein neuer Zugang entstanden, der Unterrichtszwecken dient. Westlich des Robert-Daum-Platzes hat die Firmengruppe Küpper als Investor den Fluss umgestaltet und einen Wupperweg angelegt. Im Abschnitt Rutenbeck gibt es vier Zugänge und Parkbänke mit Blickbeziehung zur Wupper.

Im Zuge des Förderprogramms „Regionale 2006“ wurden am Beer-Sheva-Ufer, South-Tyneside-Ufer, Arbeitsamt Hünefeldstraße, Helene-Stöcker-Ufer und Islandufer attraktive Zugänge und Balkone angelegt. Für sein Ressort Umweltschutz zeigt sich Reinhard Gierse stolz: „Durch Wupperverband, Stadt und Land sind schöne Erlebnisorte entstanden, obwohl die finanziellen Mittel begrenzt sind.“

Dass sich seit zwei Jahren der Verein „Neue Ufer Wuppertal“ mit dem Jahrhundertwerk beschäftigt, sieht die Stadt nicht als Wettbewerb, sondern wünscht und praktiziert Partnerschaft. Gierse: „In unserer Verwaltung gibt es viele Menschen, die mit Engagement und Herz für diese Stadt arbeiten!“

Neue Ufer Wuppertal mobilisiert Partner, die Ufergeländer streichen, Bruthäuser bauen und das Flutufer neu gestalten halfen. Nach dem Motto „Lasst uns an den Fluss gehen“ empfindet sich der Verein als Lokomotive für den Stadtfluss der Zukunft: Nähe, Anfassen, Sichtbarkeit, Berührbarkeit, und Aufenthaltsqualität.

WR00_neue_ufer_WupperpatenOberbürgermeister Andreas Mucke ist den 500 Wupperpaten von Herzen dankbar.
Foto: Neue Ufer

Etappe 1: 15. Juli, 14 Uhr, Kinderhaus Luise Winnacker, Rutenbecker Weg 159 – Heizkraftwerk Elberfeld, Strecke 4 Kilometer, ÖPNV: Schwebebahnstation Sonnborn, Stationen: Wupperinsel, Sonnborner Ufer, Zooviertel.
Bericht & Bilder der Wuppertaler Rundschau

Etappe 2: 22. Juli, 14 Uhr, Gutenbergplatz – Döppersberg, Strecke 3 Kilometer, ÖPNV: Schwebebahnstation Pestalozzistraße, Stationen: Arrenberg, Wupperweg am Robert-Daum-Platz, oberes Wupperufer, Döppersberg.

Etappe 3: 29. Juli, 14 Uhr, Brausenwerther Brücke – Loh, Strecke 3,6 Kilometer, ÖPNV: Schwebebahnstation Döppersberg/Hauptbahnhof, Stationen: Flutufer, Flutgraben, Hünefeldstraße, Matagalpaufer.

Etappe 4: 5. August, 14 Uhr, Junioruni – Oberbarmen/Berliner Platz, Strecke 3,5 Kilometer, ÖPNV: Schwebebahnstation Loher Brücke/Junioruni, Stationen: Junioruni, Unterdörnen, Alter Markt, Uferstraße, Pfälzer Steg, Rosenau.

Etappe 5: 12. August, 14 Uhr, Berliner Platz – Kemna/Herbringhauser Bach, Strecke 5,8 Kilometer, ÖPNV: Schwebebahn-/Busbahnhof Oberbarmen, Stationen: Rauental, Alter Lenneper Weg, Laaker Teich.

Etappe 6: 19. August, 14 Uhr, Kemna/Herbringhauser Bach – Beyenburg, Strecke 5,2 Kilometer, ÖPNV: Bushaltestelle Kemna-Brücke, Linien 616/626; Stationen: Weiße Brücke, Herbringhauser Bach, Ex-Steinbruch, ehemalige Mülldeponie, Eisenbahntrasse, Erfurt, alte Heerstraße, Fischtreppe, Stausee. Durch Beyenburg führt Heinz-Werner Putzke vom Bürgerverein Beyenburg.

Projektpartner der Wuppertaler Rundschau, für die Klaus-Günther Conrads die Sommertour begleitet, sind der Verein Neue Ufer Wuppertal, Stadt Wuppertal, Wupperverband und der Deutsche Alpenverein.

Weitere Informationen online: www.wuppertal.de; www.neue-ufer-wuppertal.de.

Offene Gartenpforte in Wuppertal

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Egbert und Sabine Giesen schufen das Symbol für die „Offene Gartenpforte“ in Wuppertal!

Ob ländlicher Bauerngarten oder grüne Stadt-Oase, weitläufiger Privatpark oder kleiner Reihenhausgarten, die Aktion „Offene Gartenpforte“ zeigt nun schon seit einigen Jahren, wie vielfältig und ideenreich die private Gartenkultur im Rheinland ist. Die zunehmende Beliebtheit der offenen Gärten zeigt sich durch die jährlich wachsenden Besucher- und Teilnehmerzahlen, sowie viel positive Resonanz. Offene Gartenpforte in Wuppertal weiterlesen

Park des Monats Mai: Der Vorwerkpark

„In der Geschichte der deutschen Gartenkunst nimmt der Vorwerk-Park eine Sonderstellung ein. Kommerzienrat Adolf Vorwerk (1853–1925) schuf um 1900 eine weitläuige Parkanlage an einem ungewöhnlichen Ort – in einem Steinbruch, aus dem zuvor Baumaterial für das Villenviertel „Am Toelleturm“ gewonnen worden war. Nach den Vorstellungen des Industriellen wurden dieser ehemalige Steinbruch und das angrenzende Gebiet in einen Landschatspark verwandelt. Die in diesem Gelände vorhandenen großen Höhenunterschiede, die Felsen, der Bachlauf und die Kulturlandschaft – Wald, Wiesen, Auen – bezog Adolf Vorwerk in seine Gestaltung ein.“

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„Seit der Jahrtausendwende (inoffiziell 2001, offiziell 31. Mai 2003) ist der Vorwerk-Park für die Öfentlichkeit zugänglich. Für seine Erhaltung und Plege sorgt die Adolf-Vorwerk-Stitung (…) Im Zuge der Öfnung mussten Maßnahmen zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit durchgeführt werden. Die Veränderungen entsprachen jedoch nicht immer gartendenkmalplegerischen Zielsetzungen, denn es wurden beispielsweise historische Wege im Felsengarten gesperrt, die seither zunehmend von Wildwuchs bedeckt werden.“

Infos zur Führung am 15. Mai mit Annette Berendes (Stadt Wuppertal)

Den ganzen Artikel können sie hier lesen:

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Das Schild muss dringend gereinigt werden!